AKTUELLE TERMINE
Datum Ereignis
jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat offener Abend
jeden 1., 2. und 3. Dienstag im Monat offener Projektabende, für alle die ein Projekt umsetzen wollen und dies angebemeldet haben
15.02.2019 FabTalk "One Dollar Glases", öffentlich für alle
13.04.2019 - 14.04.2019 Das HRW FabLab gestaltet eine Museumsausstellung zum Thema 100 Jahre Bauhaus mit
Ab April 2019 3D-Druck mit Auszubildenden
Weitere MINT-Termine finden Sie hier

BMBF

Silverlighting: Interaktive Lichtsysteme zur Gestaltung alternsgerechter Wohnräume
Prof. Dr. Michael Schäfer
 
Silverlighting Logo
Im Projekt Silverlighting wird ein Beleuchtungskonzept abgestimmt auf den zirkadianen Rhythmus des Menschen entwickelt, aufgebaut und evaluiert, 
welches insbesondere auf die Bedürfnisse älterer und dementer Menschen ausgerichtet ist und deren Selbständigkeit und mentalen Fähigkeiten unterstützt.
 
Durch den zielgerichteten Einsatz von Licht und die Modulation von Helligkeit und Farbgebung kann sowohl die Seh- und Wahrnehmungsfähigkeit als auch der Schlaf-Wach-Rhythmus stabilisiert werden, um hierdurch gesundheitliche Beschwerden zu verringern.
 Die HRW entwickelt hierfür intelligente Steuerungskonzepte, die unter Beachtung von Usability-Aspekten über Bus- bzw. Funksysteme mit zentraler Steuerung und Nutzung von Sensorik die zielgerichtete Anpassung der Beleuchtung in verschiedenartigen Räumlichkeiten ermöglicht. Es werden neuartige Leuchtmittel erforscht und realisiert, die eine interaktive Steuerung zur Lichtmodulation, Ausrichtung und Spotgröße ermöglichen, um individuell optimale Lichtverhältnisse zu erreichen. Abgerundet wird das Forschungsvorhaben durch die formative und summative Evaluation der Effekte,
welche als Längsschnittstudie mit wechselnden Kontrollgruppen gestaltet wird.
 
Art: BMBF
Laufzeit: 1.4.2015 – 31.03.2018
 
 
Wettbewerb Zukunftsstadt - Planungs- und Umsetzungsphase Vision 2030+
Prof. Dr. Michael Schäfer

Zukunftsstadt Bottrop
Die Stadt Bottrop unterstützt von drei wissenschaftlichen Institutionen (Faktor 10 – Institut für nachhaltiges Wirtschaften gGmbH, Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP und dem RUFIS – Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik e.V.) hat die zweite Phase des Zukunftsstadt-Wettbewerbs gewonnen.  
 
Gemeinsam mit der Hochschule Ruhr West als Kooperationspartner wird hierfür ein digitales Beteiligungsinstrument entwickelt.
Die Stadt Bottrop hat in den letzten 12 Monaten eine integrierte Vision ihrer Stadtentwicklung für die nächsten 15 Jahre und darüber hinaus entwickelt. Unter dem Motto „Unterschiedlich Gemeinsam. Bottrops Wandel gestalten“ wurden drei zentrale Zukunftsaufgaben – Klimawandel, Strukturwandel und demographischer Wandel in verschiedenen Beteiligungsformaten von Bürgerschaft, Politik und Verwaltung sowie Zivilgesellschaft und Wirtschaft bearbeitet. Das Ergebnis ist eine umfassende und integrierte Vision für die Entwicklung der Stadt, die die Handlungsfelder Wohnen, Arbeiten, Energie,
Mobilität, Stadt sowie Aktivierung und Leben umfasst. Darüber hinaus wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, der in 25 Rahmenprojekte 107 konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Vision benennt.
Dieser Maßnahmenkatalog wird Ausgangspunkt für die Erarbeitung von Planungs- und Umsetzungskonzepten in Phase 2 des Wettbewerbs sein.
 
Art: BMBF
Start: voraussichtlich Ende 2016
 
SELFMADE - Selbstbestimme Kommunikation durch inklusive Maker Spaces
Prof. Dr. Michael Schäfer
 
Die Fakultät Rehabilitationswissenschaften und die Sozialforschungsstelle der TU-Dortmund in Kooperation mit dem FabLab der Hochschule Ruhr West und dem UK-Büro der AWO erforschen den Einsatz neuer Technologien für Menschen mit Behinderungen
 
Ziel des Projekts SELFMADE ist die exemplarische und partizipative Herstellung von Hilfsmitteln für Unterstützte Kommunikation (UK) mittels photonischer Verfahren sowie die auf diesen Erfahrungen aufbauende Entwicklung eines „Maker Space“ im Dortmunder Büro Unterstützte Kommunikation – einer Einrichtung, die Beratungund Herstellung von Hilfsmitteln im Bereich der Unterstützten Kommunikation durch Menschen mit Behinderungen als Teilhabe am Arbeitsleben umsetzt. Das Projekt entwickelt und erprobt eine auf den Prinzipien sozialer Innovation basierende Problemlösungsstrategie, hat Pilotcharakter und ist als Einstieg in eine dauerhafte Kooperation der Arbeitsbereiche „Photonische Verfahren / Making“ und „Unterstützte Kommunikation“ konzipiert.
 
Im Zentrum von SELFMADE stehen die Erprobung und der Transfer von Anwendungs- und Problemlösungskompetenzen im Umfeld photonischer Verfahren für die und mit der Zielgruppe Menschen mit Behinderungen. Die individuellen, durch serielle Produktionsverfahren nur selten zu bedienenden Bedarfe dieser Zielgruppe könnendurch sich derzeit stark entwickelnde photonische und generative Verfahren und insbesondere in für ihre Nutzergruppen offenen „Maker Spaces“ wie FabLabs u.a. umgesetzt werden. Die Potenziale eines solchen integrierten Arbeitsfeldes sollen beteiligungsorientiert erkundet, erprobt und verbreitet werden. Konkret werden gemeinsam mit der Zielgruppe pilothaft drei Produktlinien definiert und in individualisierter Form mittels photonischer als auch generativer Verfahren erstellt. Diese werden über offene Plattformen frei verfügbar gemacht. SELFMADE greift auf Vorerfahrungen mit der Entwicklung von Laboren und Zentren sozialer Innovation zurück und bindet zentrale Wissenschafts- und Praxispartner unmittelbar ins Projekt ein: Das Büro für Unterstützte Kommunikation (UK) der Arbeiterwohlfahrt Dortmund und das FabLab der Hochschule Ruhr West (Lehrgebiet Technische Informatik) werden das Projekt aktiv unterstützen Dabei wird das UK-Büro als Pilot verstanden, von dem aus weitere der bundesweiten UK-Büros mit allen Verfahren und Lernprozessen eines Maker Spaces vertraut gemacht werden sollen. Damit wird ein weiterer Professionalisierungsschub im Fachgebiet der Unterstützten Kommunikation erwartet.
 
Art: BMBF: "Light Cares - Photonische Technologien für Menschen mit Behinderungen"
Projektdauer 18 Monate
Start: September 2016